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Evangelium zum Frühstück
Morgengedanken der Familie Castaldi (Saronno, Italien), die sich versammelt, um zusammen zu beten und wachsen
Allen angebotene Überlegungen, um das Beten bei den christlichen Familien auf der Welt zu starten.
Die deutsche Version wurde von Paolo Sala bearbeitet und wurde von Gabriele Bottai koordiniert.

204 - Die Stäßen entlang verkundigen

01-Feb-2018 - IV IV Woche im Jahreskreis - Donnerstag/strong>
Verbo de Dios            
Er rief die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen. Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie. Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie. Mk 6,7-13
Reflexiones             
Vor manchen Jahren überlegten wir betend den Auftrag der Evangelisierung und fragten uns: „Wie können wir die Zeit finden, um evangelisieren zu gehen? Du weißt – sagten wir dem Herrn – unsere Verantwortung für unsere zahlreiche Familie und unsere verbindlichen Berufe, die wir nicht missachten können, denn die Geldverpflichtung, um sie aufzuziehen und zu erziehen, ist beträchtlich. Erklär uns, Herr, was wir tun können“. Nachdem wir dem Herrn diese Frage gestellt hatten, haben wir die Bibel geöffnet, um unser Gebet mit manchen Versen des Evangeliums zu ernähren, und ein Sohn begann, die Seite von heute zu lesen. „Ich habe verstanden! – rief ein anderer Sohn aus – Der Herr hat uns geantwortet: Wir sollen nirgendwohin anders gehen, wir müssen erst über ihn die Straße entlang, die wir treten, sprechen“.
Jahre sind von jenem Tag vorbei, und der Herr weiß, dass wir haben es getan, „ob man es hören will oder nicht“ (2Tim 4, 2), in der Familie, bei der Arbeit und in unserer Freizeit, in Italien und im Ausland. Wir müssen aber bewusst sein, dass der Herr hat sein Wort gehalten: Arbeit und Geld haben uns nie gefehlt, wir haben immer in schönen Häusern gewohnt, jedes Jahr haben wir sorglose Urlaube verbracht und wir haben allen unseren Kindern schöne Kleider, das tägliche Brot, Schüle und Universität garantieren können. Offen gesagt, denken wir, dass wir gute Arbeiter des Evangeliums gewesen sind, aber der Herr ist immer unermesslich großzügig gewesen.
Jetzt, dass wir alt sind, können wir zeugen, dass die Versprechen des Evangeliums heute wahr sind, wie es wahr ist, dass jeden Tag die Sonne aufsteigt. Die Straße entlang ist es uns auch geschehen, für kranke Leute, die später wieder gesund geworden sind, zu beten; wir haben im Geist gestorbene Leute zum normalen Leben wiedererwecken und von der Krankheit der Sünde verwüstete Leute wieder in Gottes Gnade leben gesehen. Es kann auch unglaublich scheinen, aber wir haben auch Dämonen von vielen Lagen flüchten gesehen: wir wissen gut, dass der Herr, und nicht wir, das alles getan hat, aber er hat auch uns benutzt.


 

Anna Maria Rossi e Pierluigi Castaldi
via Gaudenzio Ferrari, 29 - 21047 Saronno (VA) ITALY