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Evangelium zum Frühstück
Morgengedanken der Familie Castaldi (Saronno, Italien), die sich versammelt, um zusammen zu beten und wachsen
Allen angebotene Überlegungen, um das Beten bei den christlichen Familien auf der Welt zu starten.
Die deutsche Version wurde von Paolo Sala bearbeitet und wurde von Gabriele Bottai koordiniert.

059 - Die ersten Jünger

05-Jan-2018 
Wort Gottes            
Am Tag darauf wollte Jesus …. da traf er Philippus. Und Jesus sagte zu ihm: Folge mir nach! ….
Philippus traf Natanaël und sagte zu ihm: Wir haben den gefunden, über den Mose im Gesetz und auch die Propheten geschrieben haben: Jesus aus Nazaret, den Sohn Josefs. Da sagte Natanaël zu ihm: Aus Nazaret? Kann von dort etwas Gutes kommen? Philippus antwortete: Komm und sieh! Jesus sah Natanaël auf sich zukommen und sagte über ihn: Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit. Natanaël fragte ihn: Woher kennst du mich? Jesus antwortete ihm: Schon bevor dich Philippus rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen. Natanaël antwortete ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, Joh 1,43-49
Denken
Alle Propheten des Alten Testaments kamen aus Judäa und nach den Prophezeiungen sollte auch der Messias in jener Region geboren sein, wie Jesus der Samariterin sagt: „Ihr wisst nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden“ (Joh 4, 22). Jesus war tatsächlich in Betlehem, in Judäa, geboren, auch wenn Maria und Josef ihn nach Nazaret in Galiläa, wo sie wohnten, früh gebracht hatten. Natanaël, der später der Apostel Bartholomäus wird, wusste diese Vorgeschichte nicht und so antwortet er, da er ein einfacher und spontaner Geist war, wenn Philippus ihm sagt, dass er den Messias „Jesus aus Nazaret, den Sohn Josefs“ gefunden hat, „Aus Nazaret? Kann von dort etwas Gutes kommen?“ Bartholomäus, den Jesus schon unter einem Feigenbaum sich ausruhend gesehen hatte, sagte offen das, was er dachte. Jesus sagt zu ihm: „Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit“. Philippus war auch so, und diese Ähnlichkeit machte sie Freunde.
Wenn später Jesus beginnt, mit den Aposteln über den Vater zu reden, antwortet ihm Philippus mit ebenso viel Aufrichtigkeit: „Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns“ (Joh 14, 8). Wer weiß, wie Bartholomäus und Philippus sich am Anfang fühlten, wenn sie zusammen mit erfahrenen Menschen wie Judas und Matthäus oder konkreten wie Thomas, oder auch idealistischen wie Simon dem Zelot, einem Revolutionär gegen Rom, blieben. Im Übrigen können wir auch uns vorstellen, dass auch Matthäus, der ein Steuereinzieher seitens der Römer war, dem Simon nicht wohlgesonnen war. Und Petrus, Jacobus und Johannes auch, die dazu gezwungen waren, Steuern auf den von ihnen gefischt Fisch zu bezahlen, sollten nicht die Gesellschaft von Matthäus schätzen. Trotzdem sind diese so verschiedenen Menschen bestimmt, die nicht einmal Freund waren, die Jesus als Apostel wählt. Sie werden mit Ausnahme von Judas in der Welt herumkommen, um das Evangelium zu melden, und sie werden als Märtyrer sterben. Wenn wir daran denken, dass sie zusammen mit Paul und wenigen anderen die Urkirche gegründet haben, werden wir der verwandelnden Macht des Heiligen Geists bewusst. Noch heute!


 

Anna Maria Rossi e Pierluigi Castaldi
via Gaudenzio Ferrari, 29 - 21047 Saronno (VA) ITALY